Modul 20 Nahrungsbestandteile


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Modul 16 Chronische Wunden – Pflegeplanung, Durchführung & Prophylaxe –
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Modul 16 Chronische Wunden – Pflegeansätze, Dokumentation & Verlaufskontrolle –
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Modul 16 Chronische Wunden -Rolle der Pflegehelfer –
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Modul 17 Dekubitusprophylaxe – Grundlagen
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Modul 17 Dekubitusprophylaxe – Systematische Risikoeinschätzung
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Modul 20 Nahrungsbestandteile
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Modul 56 Psychische Gesundheit
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Modul 57 Dysphagie
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Modul 58 Krankenbeobachtung – Körperliche Anzeichen richtig deuten
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Modul 59 Schilddrüsenerkrankungen Hyperthyreose
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Modul 61 Aphasie – Ursachen
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Modul 61 Aphasie – Einteilung
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Modul 61 Aphasie – Umgang mit Wortfindungsstörungen
3:14
Modul 61 Aphasie – Fallbeispiel
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Grundlagen der Ernährung: Makronährstoffe, Mikronährstoffe und ihre Bedeutung in der Pflege

In diesem Video geht es um die wichtigsten Bestandteile unserer Ernährung. Du erfährst, welche Funktionen Nährstoffe im Körper übernehmen und warum eine ausgewogene Ernährung besonders in der Pflegepraxis eine zentrale Rolle spielt.

Makronährstoffe: Energie für den Körper

Makronährstoffe liefern Energie und werden in größeren Mengen benötigt. Dazu zählen Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße.

Kohlenhydrate – wichtigste Energiequelle

Kohlenhydrate sind die Hauptenergiequelle des Körpers. Sie kommen unter anderem in Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Obst und zuckerhaltigen Getränken vor.

Ihre wichtigsten Aufgaben sind:

Wichtig ist die Unterscheidung zwischen komplexen und einfachen Kohlenhydraten:

  • Komplexe Kohlenhydrate (z. B. Vollkornprodukte) liefern langanhaltende Energie
  • Einfache Zucker (z. B. Süßigkeiten) führen zu schnellen Blutzuckerschwankungen

Fette – Energiereserve und wichtige Funktionen

Fette sind ein konzentrierter Energielieferant und übernehmen wichtige Aufgaben im Körper:

  • Aufnahme fettlöslicher Vitamine (A, D, E, K)
  • Schutz der Organe
  • Aufbau von Zellmembranen
  • Beteiligung an der Hormonproduktion

Man unterscheidet:

  • gesättigte Fettsäuren
  • ungesättigte Fettsäuren
  • mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Besonders empfehlenswert sind ungesättigte Fette, z. B. aus Nüssen, Pflanzenölen und Fisch.

Eiweiße – Baustoff des Körpers

Eiweiße (Proteine) sind essenziell für:

  • den Aufbau und Erhalt von Muskeln
  • die Funktion des Immunsystems
  • die Wundheilung
  • die Bildung von Enzymen und Hormonen

Gute Eiweißquellen sind Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte, Hülsenfrüchte und auch Nüsse.

Mikronährstoffe: Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente

Mikronährstoffe liefern keine Energie, sind aber unverzichtbar für Stoffwechselprozesse, Organfunktionen und die Immunabwehr.

Vitamine – wichtig für zahlreiche Körperfunktionen

Viele Vitamine kann der Körper nicht selbst herstellen, daher müssen sie über die Nahrung aufgenommen werden.

Sie sind wichtig für:

  • die Immunabwehr
  • den Knochenstoffwechsel
  • die Blutbildung
  • die Nervenfunktion
  • die Sehkraft

Beispiele:

  • Vitamin C stärkt das Immunsystem
  • Vitamin D unterstützt den Knochenstoffwechsel

Vitamine werden eingeteilt in:

  • wasserlösliche Vitamine (z. B. Vitamin C, B-Vitamine)
  • fettlösliche Vitamine (A, D, E, K)

Mineralstoffe und Spurenelemente

Diese sind notwendig für zahlreiche Körperfunktionen:

  • Calcium für Knochen und Zähne
  • Magnesium für Muskeln und Nerven
  • Kalium und Natrium für den Flüssigkeitshaushalt
  • Eisen für den Sauerstofftransport im Blut

Ein Mangel kann sich äußern durch:

  • Müdigkeit
  • Muskelschwäche
  • erhöhte Infektanfälligkeit

Wasser – lebensnotwendig für den Körper

Wasser macht etwa 45–70 % des Körpergewichts aus und ist essenziell für:

  • die Temperaturregulation
  • Transportvorgänge im Körper
  • die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten
  • die Verdauung
  • den Blutkreislauf

Schon leichte Flüssigkeitsdefizite können zu Konzentrationsschwäche, Verwirrtheit oder Kreislaufproblemen führen.

Ballaststoffe – wichtig für Verdauung und Gesundheit

Ballaststoffe gehören zu den unverdaulichen Bestandteilen pflanzlicher Lebensmittel, erfüllen aber wichtige Funktionen:

  • Förderung der Verdauung
  • Unterstützung einer gesunden Darmflora
  • längeres Sättigungsgefühl
  • stabiler Blutzuckerspiegel

Sie kommen vor allem in Vollkornprodukten, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchten vor.

Bedeutung der Ernährung in der Pflege

Kenntnisse über Ernährung sind in der Pflegepraxis besonders wichtig. Pflegefachkräfte müssen beurteilen können:

  • ob eine ausreichende Versorgung mit Energie und Nährstoffen vorliegt
  • ob Hinweise auf Mangelernährung bestehen
  • welche Kostformen bei bestimmten Erkrankungen sinnvoll sind
  • wann eine Ernährungstherapie oder Beratung notwendig ist
  • welche Risikofaktoren die Nahrungsaufnahme beeinflussen

Gerade bei älteren, chronisch kranken oder multimorbiden Menschen ist eine ausgewogene Ernährung entscheidend für:

  • Vitalität
  • Wundheilung
  • Lebensqualität

 

Hinweis: Zur didaktischen Unterstützung wird in diesem Video ein virtueller Avatar verwendet. Die dargestellte Figur ist computergeneriert und keine reale Person.

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