Klassifikation des Nervensystems


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Klassifikation des Nervensystems
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Faserqualitäten im Detail
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Das Spinalganglion Teil 3 – Vasomotorik, Sudomotorik, Pilomotorik
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Gliederung der Großhirnrinde (Kortex)
4:31

In diesem Video befassen wir uns mit der Klassifikation des Nervensystems.
Das Nervensystem des Menschen hat folgende Funktionen
- Aufnahme von Informationen
- Weiterleitung von Informationen
- Verarbeitung + Speicherung von Informationen

Im Detail ist das Nervensystem demnach für die Steuerung der Tätigkeit der Eingeweide und Skelettmuskulatur, sowie für die Kommunikation zwischen dem Körperinneren und der Umwelt zuständig.
Auch komplexen höherwertigen Funktionen wie das Denken, oder das Gedächtnis sind Produkte des Nervensystems.

In erster Linie kommen wir zur Klassifikation um einen Überblick zu erhalten.

Zum einen unterteilt man das Nervensystem topographisch in das zentrales Nervensystem (ZNS) und das periphere Nervensystem (PNS).
Die zentrale Frage ist hier : Wo befindet sich was?
Das Zentralnervensystem besteht aus Gehirn (Cerebrum) und Rückenmark (Medulla spinalis).
Das periphere Nervensystem macht – einfach ausgedrückt – den Rest des Nervensystems aus, d.h. alle Fasern, die vom Rückenmark und Gehirn in den Körper ziehen. Hier verlaufen die Nervenfasern in Form von Bündeln als Nerven. Auch Nervenzellansammlungen (Ganglien) zählen zum periphere Nervensystem.
Es stellt die Verbindung des Zentralnervensystem mit der Umwelt dar.
Fasern, die zum ZNS hinführen, werden dabei als afferent und Fasern, die vom ZNS wegführen als efferent bezeichnet.

Die Abgrenzung zwischen peripherem Nervensystem und zentralem Nervensystem ist ledligliche topografisch. Das heißt sie sind keine eigenständigen Systeme.

Man kann das Nervensystem jedoch auch funktionell einteilen.
Das heißt es existeirt ein bewusstes Nervensytem (somatisches Nervensystem) und ein unbewusstes Nervensytem (vegetatives Nervensystem).
Das heißt wir bewegen uns beispielsweise bewusst durch die Somatomotorik. Wir nehmen Reize aus der Umwelt, wie Geräusche beispielsweise bewusst durch die Somatosensorik war. Ebenfalls können wir mit den Händen etwas tasten im Sinne der Somatosensibilität.
Wir währen jedoch leicht überfordert, wenn wir die Säuresekretion unsere Magens bewusst kontrollieren müssten, daher übernimmt dies das vegetatives Nervensystem. Dies wird auch als viszerales Nervensystem oder autonomes Nervensystem bezeichent. Daher auch der Begriff autogenes Training … um den Herzschlag zu verlangsamen.
Hier wird zusätzlich ein sympathischen Anteil von einem parasympathischen unterschieden. Darauf gehen wir später nochmals ein.

Wiederholen wir das nochmal kurz an einem Beispiel.
Wenn wir winken. Nutzen wir das Gehirn, also das zentrale Nervensytem und unser periphere Nervensystem, damit sich die Hand bewegt. Diese Bewegung machen wir bewusst, also mit dem somatischen Nervensystem. Gleichermaßen spüren wir mit unserem periphere Nervensystem die Lage unserer Hand im Raum und senden diese Info an das zentrale Nervensytem.
Parallel schlägt unser Herz mit 60bpm, ohne dass wir dies bewusst steuern müssen. Dies ist das vegetatives Nervensystem.
Übrigens zählen unbewusste Handlungen wie sie beim Tagträumen passieren. Beispielsweise fahrt ihr Auto und wundert euch wie ihr angekommen seid - zum somatisches Nervensystem. Der Begriff unbewusst ist also im Grunde hier auf die Organfunktionen beschränkt.

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