Rückenmarksnahe Regionalanästhesie – Reihenfolge der Blockade


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Die Reihenfolge der Blockade geht von den präganglionären Sympathikusfasern (B-Fasern) über die wenig myelinisierten A-delta und C-Fasern für Schmerz und Temperaturempfinden weiter über die A-beta-Fasern für die Berührung und zuletzt die A-alpha Fasern für Motorik, Vibrations- und Lageempfinden.

Wir haben also einen motorischen, einen sensorischen / sensiblen und einen sympathischen Block. Der motorische Block breitet sich etwa 2-3 Wirbelkörpersegmente unterhalb der Punktion aus, der sensorische Block um die Punktionshöhe herum und der sympathische Block 2-3 Wirbelkörpersegmente über der Punktionshöhe. Die Ausbreitungshöhe solltet ihr austesten und dokumentieren. Wie macht ihr das? Ihr könnt zum Beispiel mittels Desinfektionsspray die Aufhebung der Warm- bzw. Kaltdiskrimination prüfen. Dabei nutzt ihr die Kenntnis der Dermatome.

Ihr sprüht verschiedene Dermatome an. Kann der Patient warm und kalt nicht mehr angeben, dann ist das die Höhe der sensorischen Blockade. Wichtige Orientierungspunkte sind die Brustwarzen mit Th 4, das Xyphoid mit Th 6, der Nabel mit Th 10 und die Leiste mit L1. Für die operativen Eingriffe sind unterschiedlich hohe Blockaden notwendig. Für die Sectio oder Oberbaucheingriffe bis Th 4-6, bei Unterbaucheingriffen und Appendektomie bis Th 6-8, für die Leistenhernie bis Th 8, für die TUR Blase und TUR Prostata und Hüftoperationen bis Th 10, für das Knie L1 und für das Perineum die sacralen Anteile S2-5.

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