Diagramme zur Atmung (Pleuradruck, pulmonaler Druck, Atemstromstärke)


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Diagramme zur Atmung (Pleuradruck, pulmonaler Druck, Atemstromstärke)
6:05

In diesem Video geht es um viele wichtige Diagramme für mögliche Physiologie-Antestate. Ihr müsst die Diagramme zeichnen können oder eventuell einfach nur interpretieren können.

Der Pleuradruck:
Der Pleuradruck ist der Druck, der im Pleuraspalt herrscht. Das heißt, es existiert eine Pleura visceralis und Pleura parietalis, dazwischen herrscht Unterdruck. Dieser Pleuradruck ist immer im negativen Bereich.

Im Video werden zwei Lungenvarianten dargestellt. Auf der linken Seite seht ihr die Stellung bei der Inspiration und auf der rechten Seite seht ihr die Lunge in Exspirationsstellung.
Es gibt statische und dynamische Komponenten. Die im Video dargestellte blaue Linie/Kurve, das ist die statische Komponente. Statisch heißt: Man atmet maximal ein und misst den Pleuradruck.
Anschließend atmet man maximal aus und misst wieder den Pleuradruck.
Die dynamische Komponente ist abhängig von der Strömung, d. h. während der Atmung gibt es auch noch ganz viele andere Faktoren, die da mit eingreifen, und dann wird logischerweise auch der Pleuradruck anders in seiner Darstellung.

Der pulmonale Druck:
Dies ist der Druck, der wirklich in der Lunge bzw. in den Alveolen vorhanden ist. Wie im Video zu sehen ist, haben wir auch hier schon eine blaue Kurve einfach nur als Linie dargestellt. Es gibt also statische und dynamische Komponenten. Man kann das Ganze auch berechnen. Dazu müsste man den Alveolardruck minus den äußeren atmosphärischen Druck rechnen. Wichtig ist, der pulmonale Druck kann sowohl positiv als auch negativ werden, er ist also nicht nur im negativen Bereich wie der intrapleurale Druck. Weiterhin bestehen auch viele andere Messwerte, die man bestimmen kann, wie z. B. Widerstände. Die spielen hier eine große Rolle und beeinflussen dies.

Das Atemvolumen:
Auch dies gilt es eventuell im Diagramm zu zeichnen - das ist natürlich wahnsinnig einfach: Bei der Inspiration steigt das Volumen, bei der Exspiration sinkt das Volumen.

Die Atemstromstärke:
Diese ist auch wichtig, wenn wir uns zum Beispiel die Einsekundenkapazität anschauen. Wir haben im Video wieder Inspiration und Exspiration dargestellt. Hier geht es um Liter pro Sekunde, weil es um die Atemstromstärke geht. Wie im Video gut zu erkennen ist, wird das Ganze wenn wir einatmen negativ, dann sind wir bei ca. -0,5 cm Wassersäule; wenn wir ausatmen geht das Ganze in den positiven Bereich.

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