Atemvolumina


Bestimmung der Lungenvolumina – Spirometrie
1:19
Bestimmung der Lungenvolumina – Tiffeneau-Test 2018
1:09
Einsekundenkapazität Teil 1
5:04
Einsekundenkapazität Teil 2 / Tiffeneau-Test – Auswertung in der Prüfung
1:44
Bestimmung von Lungenvolumina – Atemgrenzwert
0:31
Bestimmung der Lungenvolumina – FRC und RV
3:33
Bestimmung der Lungenvolumina – Anatomischer Totraum – Fowler-Methode
1:12
Bestimmung der Lungenvolumina – Funktioneller Totraum – Bohrformel
1:01
Bestimmung der Lungenvolumina – Ganzkörperplethysmographie
2:33
Die Atemschleife
7:27
Das Spirometer
3:44
Gasaustausch / Ventilation / Perfusion – Verhältnisse
3:04
Die Fluss-Volumen-Kurve
6:08
Atemvolumina
5:18
Diagramme zur Atmung (Pleuradruck, pulmonaler Druck, Atemstromstärke)
6:05

In diesem Video geht es um jegliche Atemvolumina - wie viel ml, welche Volumina bleiben in der Lunge, welche gehen definitiv aus der Lunge heraus, wie kann man diese berechnen? Das ist sehr einfach, man muss es einmal verstanden haben.

Das Atemzugvolumen beträgt ca. 500 ml. Man kann natürlich mit Absicht viel mehr einatmen, als man es eigentlich gewohnt ist - das wäre dann das inspiratorische Reservevolumen, welches ca. 3,5 Liter beträgt. Also entweder atmet man ganz normal 500 ml ein und aus, oder man holt ganz tief Luft, dann kann man auch 3,5 Liter einatmen.
Beides zusammen, das heißt das Atemzugvolumen + das inspiratorische Reservevolumen, ist die inspiratorische Kapazität (oder auch IC), das wären dann zusammen rein rechnerisch 4 Liter.

Nun haben wir noch das exspiratorische Reservevolumen, also man atmet maximal aus, und auch noch das sogenannte Residualvolumen, beide haben ca. 1,5 Liter jeder für sich.
Das Residualvolumen verbleibt immer in der Lunge. Rechnet man das exspiratorische Reservevolumen + das Residualvolumen, dann erhält man die funktionelle Residualkapazität von ca. 3 Litern. Alles zusammen, also maximale Inspiration und maximale Exspiration, macht die Vitalkapazität aus.
Wenn man jetzt aber das Residualvolumen noch mit hinzurechnet, erhält man die Totalkapazität. Hier sind wir dann bei ca. 7 Litern, auch wieder abhängig von Geschlecht, Größe und Alter. Lasst euch jetzt bloß nicht durcheinander bringen. Man kann das natürlich anhand von Formeln berechnen.

Nehmen wir mal an, wir haben unser Atemzugvolumen von 500 ml und rechnen dazu jetzt unser inspiratorisches Reservevolumen, dann kommen wir auf die inspiratorische Kapazität. Diese ist im Video rechnerisch dargestellt. Wenn man nun auf die Vitalkapazität kommen möchte, kann man auch die inspiratorische Kapazität + das exspiratorische Reservevolumen addieren, das ist aber das Gleiche wie das Atemzugvolumen + inspiratorisches Reservevolumen + exspiratorisches Reservevolumen.
Ganz klar, ihr kommt immer auf 5,5 Liter.
Man kann auch das exspiratorische Reservevolumen + das Residualvolumen ausrechnen, dann ergibt sich die funktionelle Residualkapazität. Nun kann man auch hier wieder diese drei Volumina zusammenrechnen. Dies ergibt die Totalkapazität.

Eine mögliche Aufgabenstellung wäre: „Berechnen Sie die Totalkapazität!“
Im Video seht ihr alle Möglichkeiten der Berechnung.

Skripte, Audio (Stream & Download)
Bitte melde dich an, um diesen Inhalt zu sehen.,
Login | Jetzt registrieren