Atemvolumina


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Herz – Grundlagen
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Herz – Herzklappen
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Aufbau der Nervenzelle (Neuron)
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Klassifikation des Nervensystems
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Die Funktion der Lunge
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Niere – anatomische Grundlagen
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Atemvolumina
5:18

In diesem Video geht es um sämtliche Atemvolumina. Wie viel Milliliter? Welche Volumina bleiben in der Lunge und welche gehen definitiv aus der Lunge heraus? Wie kann man sie berechnen? Das ist sehr einfach, man muss es nur einmal verstanden haben.

Das Atemzugvolumen beträgt ca. 500 Milliliter. Man kann natürlich mit Absicht viel mehr einatmen, als man es eigentlich gewohnt ist – das wäre dann das inspiratorische Reservevolumen, welches ca. 3,5 Liter beträgt. Das bedeutet: bei normaler Atmung atmen wir ca. 500 Milliliter ein (und aus) und wenn wir ganz tief Luft holen, können wir auch bis zu 3,5 Liter einatmen.
Beides zusammen (also Atemzugvolumen + inspiratorisches Reservevolumen) ist die inspiratorische Kapazität (IC), also rund 4 Liter.

Dann gibt es noch das exspiratorische Reservevolumen: es beschreibt das Atemvolumen bei maximaler Ausatmung(bei extra langem Ausatmen) und beträgt ungefähr 1,5 Liter.
Das sogenannte Residualvolumen (ebenfalls ca. 1,5 Liter) verbleibt immer in der Lunge und kann nicht ausgeatmet werden.
Addiert man exspiratorisches Reservevolumen + Residualvolumen, erhält man die funktionelle Residualkapazitätvon ca. 3 Litern.

Alles zusammen, also maximale Inspiration und maximale Exspiration, macht die Vitalkapazität aus. Wenn man jetzt das Residualvolumen noch mit hinzurechnet, erhält man die Totalkapazität. Hier sind wir dann bei ca. 7 Litern, abhängig von Geschlecht, Größe und Alter. Man kann das natürlich anhand von Formeln berechnen.

Nehmen wir mal an, wir haben ein Atemzugvolumen von 500 ml und rechnen dazu unser inspiratorisches Reservevolumen, dann kommen wir auf die inspiratorische Kapazität. Diese ist im Video rechnerisch dargestellt. Wenn man nun die Vitalkapazität berechnen möchte, kann man auch die inspiratorische Kapazität + das exspiratorische Reservevolumen addieren. Das ist das Gleiche wie das Atemzugvolumen + inspiratorisches Reservevolumen + exspiratorisches Reservevolumen.
Ganz klar, ihr kommt immer auf 5,5 Liter.
Man kann auch das exspiratorische Reservevolumen + das Residualvolumen ausrechnen, daraus ergibt sich die funktionelle Residualkapazität. Nun kann man auch hier wieder diese drei Volumina zusammenrechnen. Dies ergibt die Totalkapazität.

Eine mögliche Aufgabenstellung wäre: „Berechnen Sie die Totalkapazität!“
Im Video seht ihr alle Möglichkeiten der Berechnung.

 

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