Breitspektrum-Penicilline


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Antibiotika Klassifikation
1:51
Bakterizid & Bakteriostatika
1:41
ß-Lactam-Antibiotika
1:35
Schmalspektrum- Penicilline
3:25
Breitspektrum-Penicilline
1:40
Cephalosporine
2:42
Monobactame
0:27
Carbapeneme
0:58
Glykopeptid-Antibiotika
1:53

In diesem Video befassen wir uns mit den Breitspektrum-Penicillinen.
Eine genaue Definition der Spannweite von Breitspektrum-Antibiotika existiert nicht. Wir konzentrieren uns hier auf die Penicilline.
Zu den Aminopenicillinen zählt Amoxicillin. Nützlich ist dieses Medikament auch wieder bei einer Sinusitis oder Tonsillopharyngitis. Es kann aber auch viele andere Indikationen geben, wie beispielsweise die Endokarditis-Prophylaxe oder die HP-Eradikation.
Dieses Medikament ist säurestabil, jedoch nicht β-Lactamase-stabil. Es kann oral appliziert werden.
Einer der bevorzugten Erreger ist hierbei Helicobacter pylori.

Mittels Clavulansäure kann Amoxicillin zusätzlich gegen β-Lactamasen geschützt werden.
Auch Ampicillin zählt zu den Aminopenicilline.
Im Unterschied zu Amoxicillin wird es i.v. appliziert.
Es kann aber in Kombination mit Sulbactam wiederum β-Lactamase-stabil werden und weiterhin durch die Bindung auch oral appliziert werden.
Anhand der Kombination sehen wir, was es mit dem Punkt Penicillin + β-Lactamase-Inhibitoren auf sich hat.
Ein Acylaminopenicillin ist Piperacillin. Dies wird mit Tazobactam kombiniert und auch bei einer Pankreatitis oder Peritonitis eingesetzt.
Es ist nicht säurestabil und muss i.v. appliziert werden.
Kennbakterien sind hierbei gramnegative Pseudomonas aeruginosa und Enterokokken.

 

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