Variablen


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Deskriptive Statistik – Grundlagen
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Deskriptive Statistik – Mittelwert und Co.
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Nun wollen wir uns einer der wichtigsten Grundlagen in R zuwenden. Dem Zuweisen von Variablen.
Wichtigkeit von Variablen
Wenn wir nur einfache Rechnungen ausführen wollen, müssen wir meist keine Variablen vergeben. Hier reicht es, die zu verrechnenden Zahlen anzugeben.
Wollen wir aber ganze Spalten miteinander verrechnen, Datensätze mit einem einzigen Wort aufrufen usw., so müssen wir Variablen vergeben.
Dies geschieht in R mit dem Ausdruck “<-”. Man könnt es übersetzen mit “wird zu”.
Links vom Pfeil steht der gewünschte Variablenname, rechts vom Pfeil der gewünschte Inhalt der Variable: “Variablenname <- Inhalt”.
Als Namen der Variablen kann man alles Erdenkliche nutzen.
Es empfiehlt sich aber keine Variablennamen zu benutzen, die bereits in R für Funktionen vergeben sind. Hier kann es bei komplexeren Berechnungen zu Fehlinterpretationen des Codes und damit zu Fehlermeldungen kommen. In der Community hat es sich durchgesetzt, Variablennamen mit mehreren Wörtern durch einen “.” zu trennen, z.B.: “Meine.Variable”.
Zahlen als Inhalt
Man kann einer Variablen jeden beliebigen Zahlenwert zuweisen und kann diese Variablen dann auch miteinander verrechnen.
Sobald man eine Variable vergibt und den Befehl ausführt, so erscheint unsere Variable im Environment, sodass man jederzeit den Überblick über alle von uns vergebenen Variablen hat.
Wir können auch jede möglich Kombination von Zahlen an eine Variable vergeben und erhalten so einen Vektor. Hierzu nutzen wir die c()-Funktion.

Hierbei steht das c für combine:

Mein.Vektor <- c(1, 3, 5, 7, 9)
Mein.Vektor
## [1] 1 3 5 7 9

Vektoren der gleichen Länge kann mann ebenfalls miteinander verrechnen.

Strings

Wir können natürlich nicht nur Zahlen an Variablen übergeben, sondern auch Wörter, z.B. um eine Kategorie zu benennen oder einen Namen zuzuweisen:

Ein.Name <- "Klaus"

Ganze Datensätze

Man kann auch ganze Datensätze an eine Variable übergeben, um den Datensatz später besser referenzieren zu können. Um einen Überblick über alle, in R zur Verfügung stehenden, Datensätze zu bekommen, nutzen wir die data()-Funktion. Wir wollen als Beispiel den mtcars-Datensatz verwenden:

Data <- mtcars
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