Bakterien – Staphylokokken


Streptokokken – Einteilung
2:49
Weichteilinfektionen – Kardinalsymptome
2:21
Abszess
2:55
Streptococcus pyogenes – Erysipel, Phlegmone, Fasziitis
3:34
Bakterien – Staphylokokken
3:16

Dieses Video befasst sich mit Staphylokokken.
Staphylokokken sind - wie der Name schon sagt - kugelförmig. Sie ordnen sich in Haufen an. Es gibt innerhalb dieser Gruppe von Bakterien die Unterteilung in koagulasenegative und koagulasepositive Staphylokokken.
Der Unterschied liegt in der Plasmakoagulase. Dies ist ein Enzym, welches von den Bakterien abgegeben wird. Die Bezeichnung Koagulase legt nahe, welche Funktion das Enzym erfüllt. Es wandelt Fibrinogen in Fibrin um. Zusätzlich existiert auch ein Clumping-Faktor. Auch dieser hat die Bildung von Fibrin zur Folge. Der Sinn dieser Plasmakoagulase liegt in der Schutzfunktion. Das Bakterium umgibt sich mit einem Wall aus Fibrin und ist somit besser vor Abwehrzellen geschützt.
Einer der wichtigsten Vertreter der koagulasepositiven Bakterien ist Staphylococcus aureus.
Es bestehen verschiedene Virulenzfaktoren. Wichtig ist hierbei Protein A. Dieses schützt die Staphylokokken vor der Phagozytose.
Typische Erkrankungen sind:
Abszessbildung
Furunkel
Karbunkel
Phlegmone
Toxic-Schock-Syndrome (TSS)
Lebensmittelvergiftung

Welche Medikamente wirken gegen grampositive Kokken?
Penicillinasefeste Penicilline wie Flucoxacillin und Cephalosporin sind wirksam.
Bei resistenten Stämmen gegen Methicillin (MRSA) bzw. Orxacillin (ORSA) nutzt man die Wirkung von Linezolid, Daptomycin oder Vancumycin.
Sobald eine Assoziation mit Prothesen besteht, nutzt man bevorzugt auch Rifampicin als Unterstützung. Dies wirkt gut bei Biofilmen, sollte jedoch nicht allein verwendet werden.

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