Die „Spiel“-Regeln des EBM Teil 2 | EBM Kompakt (Folge 3)
Die "Spiel"-Regeln des EBM Teil 2
Nachdem wir im ersten Teil der EBM-"Regeln" grundlegende Prinzipien wie Mindestzeiten, Leistungsinhalte und Plausibilitätsprüfungen kennengelernt haben, beschäftigen wir uns in der Folge: Die "Spiel"-Regeln des EBM Teil 2 mit weiteren wichtigen Regeln des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs (EBM).
Im Praxisalltag entstehen viele Abrechnungsfehler nicht durch fehlendes medizinisches Wissen, sondern durch Unsicherheiten bei der Umsetzung von "Spiel"-Regeln. Besonders häufig geht es dabei um Fragen wie:
Was muss zwingend erfüllt sein?
Welche Inhalte sind optional?
Wie viel Dokumentation ist sinnvoll?
Welche Leistungen dürfen überhaupt gemeinsam abgerechnet werden?
In dieser Folge unserer Reihe „EBM Kompakt“ besprechen wir diese Themen praxisnah anhand der GOP 03230 und typischer Situationen aus dem hausärztlichen Alltag.
Dieses Modul richtet sich insbesondere an:
- Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung
- Medizinstudierende
- Medizinische Fachangestellte sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Praxisteams
- Ärztinnen und Ärzte mit Interesse an vertragsärztlicher Versorgung, Praxisorganisation und Abrechnung
Inhalte des Videos
In diesem Video erklären wir unter anderem:
- warum „müssen“ und „können“ im EBM unterschiedliche Bedeutungen haben
- welche Inhalte verpflichtend erfüllt werden müssen
- warum Dokumentation im Praxisalltag eine zentrale Rolle spielt
- warum nicht automatisch alle gleichzeitig erbrachten Leistungen nebeneinander abrechenbar sind
- warum manche GOPs kombiniert werden dürfen und andere nicht
- weshalb der Arzt-Patienten-Kontakt für die Abrechnung entscheidend ist
Warum dies "Spiel"-Regeln des EBM wichtig sind
Im Praxisalltag werden Leistungen häufig korrekt erbracht, aber nicht immer vollständig oder nachvollziehbar dokumentiert. Genau hier entstehen viele Unsicherheiten.
Besonders relevant sind dabei:
- unvollständige Dokumentation
- Verwechslung von Pflicht- und Zusatzinhalten
- unzulässige Kombinationen von Leistungen
- fehlerhafte Einschätzung von Arzt-Patienten-Kontakten
- Missverständnisse bei Gesprächsleistungen
Gerade bei Gesprächsleistungen zeigt sich, dass medizinischer Alltag und formale EBM-Regeln nicht immer identisch funktionieren.
Handreichung & Lernunterlagen
Zu dieser Folge steht zusätzlich eine Handreichung mit Zusammenfassungen, Praxisbeispielen und ergänzenden Informationen zur Verfügung.
Alle Angaben ohne Gewähr.
Maßgeblich sind die jeweils aktuellen Bestimmungen des EBM und der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigungen.
Dieses Video ersetzt keine individuelle Abrechnungsberatung, Rechtsberatung oder verbindliche Auskunft der zuständigen Institutionen.
Teile der visuellen Inhalte, Illustrationen oder Animationen dieses Videos wurden unter Verwendung KI-gestützter Technologien erstellt oder bearbeitet. Die Moderation dieses Videos erfolgt durch einen digitalen Avatar.
Wir möchten medizinische Inhalte möglichst verständlich und flüssig vermitteln. Deshalb verzichten wir in den Texten und Videos auf Genderzeichen und Mehrfachnennungen. Selbstverständlich sind damit stets alle Menschen unabhängig von Geschlecht oder Identität gemeint. Respekt und Wertschätzung gelten für alle gleichermaßen.
