Ribosomen – Grundaufbau


Ribosomen – Grundaufbau
2:48
Lysosomen – Grundaufbau und Differenzierung
3:28
Transport der Hydrolasen
1:46
Peroxisomen – Grundaufbau und Funktion
1:33
Der Zellkern – Die Kernporen
4:57
Der Zellkern – Die Kernmembran
2:28
Der Zellkern
3:08
Die Endosymbiontentheorie und Mitochondrien
4:07
Aufbau der Mitochondrienmembran
7:19

Dieses Video beschäftigt sich mit dem Grundaufbau der Ribosomen.
Ribosomen führen die Proteinbiosynthese in der Zelle durch. Sie bringen die mRNA mit der tRNA in Kontakt. 
Die Translation schließt sich der Transkription im Zytoplasma an. Hierbei werden Ribosomen benötigt, die sich einzig und allein für diesen Vorgang mit ihren Untereinheiten verbinden. Die mRNA wird abgelesen und Aminosäuren werden mit Hilfe der tRNA zum Ribosomen geführt. Die Translation ist somit der Prozess der Proteinbiosynthese.
 Ribosomen kann man aufteilen in eine kleine und große Untereinheit.
Beide Untereinheiten werden nach Molekulargewicht unterschieden. Die große Untereinheit hat 60 S, die kleine Untereinheit hat 40 S. Diese Untereinheiten werden im Nucleolus
des Kerns hergestellt und getrennt voneinander aus dem Kern transportiert.
Dies geschieht mit Hilfe der Kernporen.
Ribosomen existieren in Prokaryoten und Eukaryoten. Sie unterscheiden sich leicht im Aufbau, sind aber molekular gesehen sehr ähnlich aufgebaut.
Man kann Ribosomen ebenfalls in freie Ribosomen und membrangebundene Ribosomen unterteilen. Hierbei steht die Funktion im Vordergrund.
Ribosomen haben selbst im Rahmen der Proteinbiosynthese Bindungsstellen zur Herstellung der Proteine.
A = Aminoacyl-Domäne
P = Peptidyl-Domäne
E = Exit-Domäne

Weitere Organellen sind beispielsweise Lysosomen.

Lysosomen:
Lysosomen sind Zellorganellen, die ca. 1 % des Zellvolumens einnehmen. Diese haben ihre Hauptaufgabe in der intrazellulären Verdauung.
Ein Lysosom besteht aus einer Doppelmembran. Diese umschließt den Raum, in dem sich ein pH-Wert von ca. 5 befindet.
Dieser pH-Wert kommt durch die Hydrolasen zustande.
Die Hydrolasen selbst werden im endoplasmatischen Retikulum synthetisiert.
Sie werden in das cis-Golgi-Netzwerk
gebracht und treten ihren Weg zum trans-Golgi-Netzwerk an.
Die genauen Vorgänge sind im Video zu den Hydrolasen beschrieben.
Es gibt drei große Varianten der Lysosom-Produktion.
Eine mögliche Variante ist die Endozytose. Hierbei schnüren sich aus der Außenmembran Vesikel ab. Diese enthalten Bestandteile aus dem Extrazellularraum.
Aus den frühen Endosomen werden dann mit Hilfe von Hydrolasen späte Endosomen. Die reife Form wird anschließend auch als Endolysosom bezeichnet.
Andere Möglichkeiten sind die Autophagie oder die Phagozytose.

Peroxisomen:
Peroxisomen sind eine Familie von membranumschlossenen, selbstreplizierenden Zellorganellen. Diese enthalten Redoxenzyme. Ein wichtiger Vertreter ist die Katalase. Peroxisomen haben einen hohen Sauerstoffumsatz. Sie stellen Wasserstoffperoxid her. Katalasen nutzen dies, um Phenole oder Alkohole zu oxidieren. Sie können aber auch gleichzeitig überschüssiges Wasserstoffperoxid zu Wasser und Sauerstoff disproportionieren.

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